Unsere Reha-Sport-Gruppen

„Orthopädie“

Diese Gruppe richtet sich an Menschen mit Knie- und Hüftarthrose bzw. mit einem künstlichen Knie- oder Hüftgelenk. Ein spezielles Übungsprogramm kräftigt und dehnt die Muskulatur um das Knie- und Hüftgelenk. Gleichzeitig werden der Gleichgewichtssinn und die Gangkoordination verbessert. Sie lernen, mit den persönlichen Einschränkungen umzugehen und erlangen somit ein Stück Lebensqualität zurück.

Sie ist für Personen mit Bandscheibenvorfällen oder degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule geeignet. Ein spezielles Übungsprogramm kräftigt und dehnt die umliegende Muskulatur. Ziel ist es, Ihren Rücken zu stärken und beweglich zu halten, sowie Ihr allgemeines Wohlbefinden zu steigern.

Die Schulter ist ein hauptsächlich muskelgeführtes Gelenk. Diese Muskelführung erweist sich als großer Vorteil, wenn man die dadurch gewonnene Beweglichkeit in Betracht zieht. Allerdings erwächst auch ein großer Nachteil aus dieser Art der Verbindung zweier Knochen. Die Stabilität ist gering und somit die Verletzlichkeit des Schultergelenkes sehr groß. Gezielte Bewegung hilft unserem Körper dieser Instabilität und den damit verbundenen Schmerzen entgegen zu wirken. Gleichzeitig wird der Rücken trainiert. Im Mittelpunkt dieses Kurses stehen die Kräftigung des Schultergürtels und des Rückens sowie die Verbesserung der Beweglichkeit durch Bewegungsspiele und den Einsatz von Kleingeräten.

„Sport mit und nach Krebs“ 

Ein spezielles Bewegungs- und Sportangebot für Krebspatienten während und nach der ambulanten Therapie. Bewegung und sportliche Aktivität zählen mittlerweile zu einem festen Bestandteil in der Nachsorge bei Krebs. Zahlreiche Untersuchungen verweisen auf positive Auswirkungen hinsichtlich Lebensqualität und Krankheitsverlauf bei onkologischen Patienten. Deshalb sollten Bewegung und Sport bei Tumorerkrankungen keine Ausnahme mehr darstellen. Vor allem ist es ratsam, frühzeitig mit einem Sport- und Bewegungsprogramm zu beginnen – am besten noch während der Chemo- oder Strahlentherapie, um gezielt deren Nebenwirkungen entgegenwirken zu können. Neuesten Studien zufolge verhindert ein leichtes, sportliches Training den behandlungsbedingten Abbau der körperlichen Leistungsfähigkeit, mildert das Erschöpfungssyndrom (Fatigue-Syndrom) und beugt depressiven Verstimmungen vor. Darüber hinaus erhöht es die Immunabwehr und stärkt das Selbstbewusstsein, die Krankheit aktiv zu bewältigen.

Für einen optimalen Therapieerfolg kommt es beim Sporttreiben – wie bei einem Medikament – auf die richtige Dosierung und eine individuell abgestimmte Bewegungsform an. Schließen Sie sich aus diesen Gründen dieser speziellen Krebssportgruppe an, um wieder richtig und dauerhaft in Bewegung zu kommen.

Die sportliche Aktivität in einer Gruppe hat zudem positive Auswirkungen auf Ihr soziales Leben: Sie können neue Menschen kennen lernen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben wie Sie und können sich mit ihnen austauschen. Sich gegenseitig Halt geben, miteinander neue Herausforderungen meistern und gemeinsam Spaß erleben – das ist unser Motto! Das Bewegungsprogramm ist vor allem auch für Patientinnen geeignet, die sich noch in der Chemo- oder Strahlentherapie befinden. Fernab von Leistungsdruck findet unter qualifizierter Anleitung ein moderates, individuell abgestimmtes sportliches Training statt.

"Neurologie"

Sport wirkt sich generell positiv auf die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit aus.

Durch den aktiven Sport nehmen die Betroffenen (Erkrankte mit Parkinson, Multiple Sklerose, Polyneuropathie, Demenz, Schlaganfall, Cerebralen Bewegungsstörungen, ...) wieder Kontakt zu sich selbst und zur Umwelt auf. Den Teilnehmern wird in diesem Sportangebot ein speziell auf die Krankheitsbilder zugeschnittenes Bewegungsangebot mit koordinativen, aber auch entspannenden Elementen in der Gruppe vermittelt, um Gleichgewicht, Haltungsstabilität und Ganggeschwindigkeit zu verbessern.Mit aktiver Bewegung können Erkrankte ihrer Krankheit aktiv und eigenverantwortlich begegnen. Sport und Bewegung halten die Muskeln aktiv und die Gelenke beweglich und auch die Gehirnfunktionen werden gefördert. Spezielle Übungen fördern die Alltagsbewegungen und das Gleichgewicht.

"Lungenerkrankungen"

Diese Rehabilitationssportgruppe richtet sich an alle Personen mit Atemwegs- und Lungenerkrankungen. Die Bewegungstherapie beinhaltet Atemgymnastik, Übungen zur Kräftigung der Atemmuskulatur, Mobilisation- und Entspannungsübungen. Das regelmäßige Üben führt zu einer Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit und Arbeitsbelastung. Die Belastung wird individuell an die Teilnehmer der Gruppe angepasst.

Sprechen Sie bei Bedarf einfach mit Ihrem Arzt und lassen sich eine Reha-Sport–Verordnung ausstellen.

 

Bei Fragen können Sie sich gerne an uns wenden:

Sie erreichen uns unter 07162/6231 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 
 
 
 
 

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