| Ausschüsse - Hauptversammlung |
![]() |
Die Hauptversammlung wird meist Ende März in einem jeden Jahr abgehalten. Hierzu können alle Mitglieder erscheinen. Bei jeder Jahreshauptversammlung gibt es Tagesordnungspunkte wie Berichte, Entlastung, Wahlen sowie Totengedenken.
Der TSV-Vorsitzende Walter Nuszer begrüßte die Gäste zur ordentlichen TSV-Hauptversammlung, und die Anwesenden erhoben sich zunächst zum Totengedenken. In seinem Bericht skizzierte er das gemeinsam mit dem Hauptausschuss verfolgte Ziel, den Verein effektiver und moderner zu strukturieren. Die Sitzungen des Hauptausschusses seien sehr konstruktiv gewesen und man habe gemerkt, dass das Vereinsinteresse bei allen im Mittelpunkt gestanden habe. Die neue Vereinsstruktur habe mehrere Ziele: Einmal, die Finanzen transparenter und nachvollziehbarer zu machen. Außerdem sollen die Entscheidungsgremien Vorstand und Hauptausschuss schlanker werden, ohne aber Mitarbeiter zu verlieren. Dies geschieht, indem der Vorstand auf sechs Mitglieder und der Hauptausschuss auf 17 Mitglieder verkleinert wird. Die Vereinsarbeit wird dann über Ausschüsse und Projekte auf mehreren Schultern verteilt, denn immer weniger Leute sind bereit, sich langfristig an ein Vereinsamt zu binden. Das wichtigste Entscheidungsorgan ist die Mitgliederversammlung, danach kommt gleich der Hauptausschuss. Die Vorstandschaft bereitet Entscheidungen vor, der Hauptausschuss entscheidet.
Dann galt es, die Vereinssatzung dieser neuen Struktur anzupassen. Nachdem im Mitteilungsblatt über die Änderungen informiert worden war und man die neue Satzung im Internet und auf der Geschäftsstelle nachlesen konnte, wurden die meisten Änderungen einstimmig verabschiedet. Mit der erforderlichen Zweidrittel-Mehrheit wurde die getrennt abgestimmte Zusammensetzung des Hauptausschusses verabschiedet. Uwe Gairing und Knut Heinrich von der Handball-Abteilung und Jens Hesse von der Turnabteilung kritisierten, dass die großen Abteilungen im Hauptausschuss zu wenig Gewicht im Vergleich zu den kleinen hätten. Die Handballer fürchten, dass die Diskussionen dann weniger lebhaft und konstruktiv sein würden. Walter Nuszer begründete die Entscheidung, dass jede Abteilung unabhängig von ihrer Größe einen Vertreter im Hauptausschuss habe damit, dass das Gremium unabhängig von Abteilungsinteressen im Interesse des Gesamtvereins entscheiden müsse. Auch bisher seien die Abteilungen nicht gemäß ihrer Größe vertreten gewesen, das sei auch gar nicht möglich.
Der Vorsitzende erläuterte auch die Änderungen bei den Finanzen. Ab nächstem Jahr werden auch alle Abteilungskassen beim Hauptverein verwaltet. Die Abteilungen behalten aber ihre Guthaben, es sei eine rein finanztechnische Änderung, die aber viele praktische Vorteile habe. Klar und deutlich wurde aber sowohl im Bericht des Vorsitzenden als auch im Finanzbericht von Kassier Peter Lutz, dass die in die Jahre gekommene TSV-Halle ein großes finanzielles Problem für den Verein ist. Nachdem in mühevoller Kleinarbeit erstmals Einnahmen und Kosten bei der Halle gegengerechnet wurden, stellte sich heraus, dass Unterhaltung und notwendige Sanierungsmaßnahmen dem Verein fast die Luft zum Atmen nehmen. Weder die Mitgliedsbeiträge noch Zuschüsse reichen aus, um dringend notwendige Rücklagen zu schaffen. Mittel, die für den Sportbetrieb erforderlich wären, fließen in den Unterhalt der Halle. Selbst notwendige Reparaturen wie der Boden und die Wände im Spiegelsaal müssten verschoben werden, führte Walter Nuszer aus. Hier müsse dringend etwas geschehen, und der TSV muss - gemeinsam mit der Stadt Süßen - eine praktikable Lösung suchen, wobei das Thema Halle ganz generell zur Diskussion stehe.
Der Vorsitzende kündigte an, dass man sich auch Gedanken mache, wie ein zeitgemäßes Sportangebot des TSV aussehen müsse. Der Hauptausschuss werde zu diesem Thema bald eine Klausurtagung veranstalten. Momentan sei man auch dabei, das 125-jährige Vereinsjubiläum im kommenden Jahr vorzubereiten.
Sportwart Thomas Koch berichtete von einem regen Sportangebot in den derzeit sieben Abteilungen des TSV und vom erfolgreichen Kursprogramm mit 15 Kursen. Jugendleiter Gerd Hesse kündigte an, dass der Jugendwart künftig gemäß Satzung von einer Jugendversammlung gewählt werde, die er entsprechend vorbereite. Kassier Peter Lutz gab einen detaillierten Bericht über die Finanzlage. Er sagte, angesichts der immens hohen Hallenkosten kalkuliere man derzeit die Hallenmieten neu.
Bernd Kaisser, der anschließend die Entlastung der Vorstandschaft beantragte, lobte den Finanzbericht und sagte, man habe sehr gute Arbeit geleistet, die Finanzen aufzuarbeiten und sei auf einem guten Weg der Konsolidierung. Die Entlastung von Vorstandschaft und Hauptausschuss erfolgte einstimmig.
Dann wurde der Vorstand neu gewählt. Erster Vorsitzender bleibt auf weitere zwei Jahre Walter Nuszer. Auf ein Jahr gewählt wurden als stellvertretender Vorsitzender Finanzen Peter Lutz und als stellvertretender Vorsitzender Sport Thomas Koch. Für das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden Wirtschaft konnte kein Kandidat gefunden werden. Schriftführer Walter Schmid wurde auf ein Jahr gewählt und Marketing- und Öffentlichkeitsreferentin Ingrid Zeeb auf zwei Jahre. Alle Wahlen erfolgten bei jeweils einer oder zwei Enthaltungen.
Im Hauptausschuss vertreten sind künftig neben den Vorstandsmitgliedern die Leiter der sieben Abteilungen sowie der Jugendleiter, außerdem die Vorsitzenden folgender Ausschüsse: Kultur/Frauen, Halle sowie Alter/Ehrungen. Die Geschäftsstellenleiterin ist beratendes Mitglied.
Bilder der Hauptversammlung:
|
|
|
|
||||||||||||||||||||||||
|
|
|
|
||||||||||||||||||||||||
|
|
|
|
||||||||||||||||||||||||
|
|
|
|
||||||||||||||||||||||||